Kulturhaushalt Frankfurts umverteilen!

 
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Kultur und Sport
18 Kommentare
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k.A.
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Kulturhaushalt Frankfurts umverteilen!

Der Gesamtkulturhaushalt der Stadt Frankfurt beträgt für die Sparte Bildende Kunst 14,5%. Alle städtischen Bühnen werden hiervon mit 56% !!! berücksichtigt, Film, Architektur und Literatur erhalten 21,7%. Demzurfolge bleibt für die Bildende Kunst 22,3% wovon NUR 0,36 % TATSÄCHLICH in die Förderung einzelner Projekte Frankfurter Künstler gehen. Dies ist ein unzumutbarer Zustand, der schnell verändert werden muß!!! Künstler benötigen nicht nur Katalogförderungen, sondern Materialförderungen, Ausstellungsmaterial und Zuschüsse zur Realisierung eines Projekts.

Kommentar Nr. 1

Zustimmenswert

1

Ich finde diesen Vorschlag sehr gut und unterstütze ihn 100 % ig. Frankfurt braucht eine funktionierende, virale Kulturszene, um attraktiv und vor allem lebenswert zu bleiben. Leider können zurzeit sehr viele gute Projekte, die teilweise auch sehr bürgernah bzw. integrierender und brückenbauernder Natur sind, nicht realisiert werden, weil zu wenig Geld vorhanden ist.

Kommentar Nr. 2

stimmt

2

l'argent pour l'art!

Kommentar Nr. 3

Gute Gründe, um Kulturhaushalt Frankfurts umzuverteilen!

3

• Weil künstlerisches Schaffen ist nicht nur für das kulturelle Leben einer Gesellschaft von Bedeutung ist.
• Künstlerische Praxis hat zunehmend auch die Rolle einer gesellschaftlichen Intervention
• Um die immensen Probleme unserer Gesellschaft und Umwelt lösen zu können, brauchen wir nicht nur abrufbares Wissen.
Hier bereitet künstlerisches Schaffen den Boden. Ohne dieses verarmt eine Gesellschaft.
• Nicht ohne Grund ist die sogenannte Kreativwirtschaft LIebling aller Wirtschaftsförderungen und Standortbelebungskonzepte.
• Künstler in der Stadt halten funktioniert nicht nur darüber, Kunstpreise an einzelne bekannte Künstler zu verleihen, um diese zum Zwecke des Imagegewinns für Frankfurt in der Stadt zu halten

Fazit: Mehr Mittel für
• Projektförderungen
• Materialförderung
• bei partizipativen Kunstprojekte Förderungen auch von Arbeits-Zeit
• Förderung von Langzeitprojekten

Kommentar Nr. 5

Partizipativ

5

Ja, finde ich gut.

Besonders die Idee der Bezahlung von Arbeitszeit. Das ist nämlich zumindestens in der Bildenden Kunst nicht vorgesehen.

Auch die Förderung von Langzeitprojekten ist richtig. Die bestehende Projektförderung belohnt kurzfristiges Handeln. Das tut der Kunst nicht gut.

Kommentar Nr. 4

Mehr Geld für Künstler

4

Der Vorschlag triffts genau. Zuviel Geld bleibt bei den Institutionen. Zuwenig geht an die Künstler selbst.

Ihre Eigeninitiative sollte bestärkt und belohnt werden. Wir brauchen in Frankfurt viele kleine Projekte, statt ein paar große.

Kommentar Nr. 6

Wer definiert was ein Künstler ist

6

.

Kommentar Nr. 7

AW: Wer definiert was ein Künstler ist

7

Hier geht es sicherlich NICHT um die Debatte, wer jetzt mehr oder weniger Künstler ist oder sein darf in Bezug auf das Budget. Es gibt einen Künstleretat der Stadt Frankfurt, der einfach miserabel klein gehalten wird. Finanziert oder besser gesagt, bezuschusst werden derzeit nur Kataloge. Insofern stellt sich nicht die Frage, wer ein Künstler ist oder nicht, sondern wieviel Etat er oder sie für das Projekt benötigen würde. Ich darf mich den Vorgängern nun anschliessen: die Arbeitszeit soll und muß natürlich auch berücksichtigt werden.

Das Kulturamt bestimmt weiterhin die Förderungsmöglichkeiten einzelner Projekte, es würde sich nur das Budget ändern.

Kommentar Nr. 8

AW: Wer definiert was ein Künstler ist

8

Das Budget würde die Stadt Frankfurt NICHT mehr an Ausgaben kosten, es würde nur eine Umverteilung stattfinden. Größere Institutionen bzw. Häuser bekämen weniger Geld, der einzelne Kunstschaffende dafür mehr.

Kommentar Nr. 9

Ja

9

das ist gut für alle. und nicht zuletzt profitiert ja auch die stadt wiederum selbst von einer lebendigen kunstszene.

Kommentar Nr. 10

Stimm Ich auf jedenfall zu

10

Die Stadt soll aufblühen, stoppt die Abwanderung des Kunstgewerbes....

Kommentar Nr. 12

AW: Stimm Ich auf jedenfall zu

12

Es ist tatsächlich so, daß immer mehr Künstler bessere Konditionen in Berlin oder Köln sehen und daher auch umziehen. Das kann so nicht weitergehen.

Kommentar Nr. 11

Ups

11

So iss Richtisch

Kommentar Nr. 13

Ja,Ja und nochmal ja

13

Als Bildender Künstler kann ich diesen Vorschlag nur unterstützen

Kommentar Nr. 14

Yo

14

Keine Frage, das die Unterstützung nur protegierten „Kulturtreibenden” zugute kommt. Es wird Zeit einzusehen, daß eine große Anzahl von Menschen unabhängig von Institutionen kulturell und kreativ tätig ist. Diese gilt es zu unterstützen. Ich denke, dafür sollten mehr als 0,36% möglich sein.

Kommentar Nr. 15

Mitbestimmung

15

Die großen Institutionen und die Kulturpolitik haben vor nichts mehr Angst, als vor Mitbestimmung. Ein beliebtes "Argument" lautet immer dann, wenn Diskussion über Inhalte stattfinden könnten: "Kunst lässt sich nicht mit Demokratie vereinbaren". Wer, als staatlicher Kunstvermittler, diese Auffassung teilt möge bitte eine kommerzielle Galerie eröffnen. Um mIssverständnissen vorzubeugen; Dioe kommerziellen Galerien tragen mit ihrter internationalen Präsenz und lokalen Kunstvermittlung in erheblichem Umfang zur Reputation Frankfurts als Kunststadt bei, erhalten keinerlei Subventionen.

Kommentar Nr. 16

Demokratie

16

Ja, sehe ich auch so. Schlage zusätzlich vor die Schirn in eine Genossenschaft zu verwandeln.

Kommentar Nr. 17

Umverteilung an Künstler

17

Schöne Idee, um viele viele Hunderttausende unkontrolliert versickern zu lassen - ohne nennenswerte Ergebnisse. Am besten Grundrente für jeden (sich selbst so definierenden) Kulturschaffenden, direkt nach seinem Abschluss !

Kommentar Nr. 18

AW: Umverteilung an Künstler

18

Wer spricht denn hier von unkontrolliert? Bisher mußte man als Künstler für alle Ausgaben Rechnung tragen, diese Beweispflicht haben die großen Institutionen übrigens nicht. Die nennenswerten Ergebnisse finden sich u. a. in Galerien, die Sie UMSONST besuchen dürfen.

Ideen einreichen:
18. November bis
11. Dezember 2011

Was würden Sie in Frankfurt fördern? Wo würden Sie sparen? Bis zum 11. Dezember können Sie unter www.ffm.de Ihren Vorschlag für den Bürgerhaushalt 2013 einstellen.

Favoriten bewerten:
18. November bis
18. Dezember 2011

Noch eine Woche länger – bis zum 18. Dezember – haben Sie die Gelegenheit, alle eingereichten Vorschläge auf der Plattform zu bewerten und zu kommentieren. Jede Idee prüfen die Finanzexperten der Stadt auf ihre Umsetzbarkeit.

Die Top 100 kommen weiter: 24. März 2012

Die 100 am besten bewerteten Ideen schaffen es im März 2012 ins Bürgerforum: In dem eintägigen Workshop wählt eine Jury aus Frankfurterinnen und Frankfurtern ihre Favoriten aus den Top 100, die Teil des Haushalts 2013 werden können.

Sie wollen beim Bürgerforum mitmachen? Einfach bei der Anmeldung bewerben.

Haushaltsberatungen:
ab Oktober 2012

Von Oktober 2012 bis Januar 2013 berät das Frankfurter Parlament, die Stadtverordneten-versammlung, über die Haushaltsplanung für das kommende Jahr. Es beschließt, welche der ausgewählten Bürgervorschläge es in den Haushaltsplan 2013 schaffen.

Veröffentlichung der Ergebnisse:
ab Januar 2013

Welche Ideen die Stadtverordneten-versammlung in den Haushaltsplan aufgenommen hat, lesen Sie ab Januar 2013 auf dieser Website – zusammen mit einem Rechenschaftsbericht des Parlaments.